Weitere Anmerkungen zum Thema Tablets in der Bildungsarbeit

Ich möchte zunächst auf die Blogbeiträge (http://opco12.de/2012/05/09/live-session-tablet-computing-9-5-2012-17-18-uhr/) und Tweets (https://twitter.com/#!/cfreisleben) hinweisen, die ich während dem Livefeed am 9. 5. 2012 gesammelt habe.

Aufgefallen ist mir bei der Diskussion die Frage von Dr. Beat Döbeli Honegger, ob denn mit Tablet, auf didaktischer Ebene etwas leisten können, was ohne diese nicht möglich wäre.

Aus meiner Wahrnehmung ein interessanter Aspekt: Denn natürlich ist vieles auch offline und ohne PC- / Tablet-Unterstützung möglich. Und ich habe auch genügend Workshops erlebt, wo Teilnehmende mit Tablets sichtlich etwas ganz anderes gemacht haben, als sich „unterrichtsbezogen“ einzubringen.

Klar ist: Tablets sind eine Realität in den Leben immer mehr Menschen. Und sie nutzen sie auch, um sich weiterzubilden. Wobei ich den Begriff „Bildung“ hier bewusst weit ansetzen möchte, also zum einen als „Zugang zu Informationen“ und auch als „Lernen gemeinsam mit anderen auch durch Diskussionen und direkten interaktiven Austausch“.

Ob Tablets nun wirklich DIE Zukunft in Sachen lernbezogene Social Media sein werden, kann wohl niemand mit absoluter Sicherheit sagen. Und sie sind eben jetzt aktuell, verbreiten sich immer weiter.Seit mein jüngerer Patchwork-Sohn ein solches „Ding“ zuletzt gewonnen habe, nutze ich „es“ auch immer wieder und beginne mich an die spezielle Ästhethik und Nutzungsweise zu gewöhnen.

Auch literaturgestützt sehe ich dabei u. a. folgende Potentiale für den Bildungsbereich:

# Unmittelbarer Zugang an verschiedensten – auch exponierten – Orten zum Internet ohne Kabelsalat und mit minimalen Platzbedarf.

# Durch das leichtes Handling (inkl. Sekundenschnelles „Hochfahren“) ist der Balancegang zwischen Online- und Offline Aktivitäten noch leichter und direkter realisierbar.

# Bilder und Videos können auch in Kleingruppen viel leichter gemeinsam sowohl produziert werden, gesucht oder auch gemeinsam angesehen, weiterverarbeitet und kommentiert werden. Zudem wird die interaktive Kommunikation in diesen Gruppen gefördert.

# Ein Tablet ist auch ein Alltagsgegenstand – Lernen in einer kooperativen Weise bei der auch eigene Beiträge und mehr noch eigenes Kreieren gefragt sind wird also ein Stück weit auch mehr Teil von Alltag, von „zwischendurch“ genauso wie von fokusierten Lernphasen.

# Lernen und Spielen können hier auf eine spezielle Weise einander auf einer anderen Ebene näher rücken.

About cfreisleben

FH St. Pölten Projekt inverted classroom / E-Learning Berater, Referent, Trainer, Journalist www.improflair.at
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